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Die Prachtstraße Unter den Linden bildet das Herz der historischen Mitte von Berlin. Ihren Namen erhielt die Straße dank Kurfürst Friedrich Wilhelm, der im Jahr 1647 jeweils 1.000 Linden und Nussbäume entlang des alten Reitweges pflanzen ließ. Während die Nussbäume eingingen, blieben die Linden erhalten und gaben der Straße dann ihren Namen.Im ausgehenden 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19. Jahrhunderts gewann die Straße Unter den Linden immer mehr an Bedeutung. Es begannen sich die ersten Kaufleute und Hoteliers entlang der Straße anzusiedeln. Später kamen Bankiers und andere Geschäftsleute hinzu.
 
TIPP: Stadtrundgang "Das Historische Zentrum Berlins"
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Nach dem erfolgreichen Sieg über Napoleon ließ Friedrich Wilhelm III. die Straße von seinem Hofbaumeister Karl Friedrich Schinkel zu einer Triumphstraße nach französischem Vorbild ausbauen. Später entwickelte sich der Boulevard "Unter den Linden" zur wichtigsten Flaniermeile Berlins, ohne dabei jedoch den Status als Straße des Kaisers zu verlieren. Fast täglich zeigte sich Kaiser Wilhelm I. an seinem Fenster, um die Huldigungen seines Volkes entgegen zu nehmen. Ohne seine persönliche Einwilligung durften keine baulichen Veränderungen am Straßenbild vorgenommen werden.